Dr. Aleksi Vuorinen
Physiker an der Universität Bielefeld und Sofja-Kovalevskaja-Preisträger 2008
Helsinki, Washington, Wien, Genf und jetzt Bielefeld: Mit gerade erst 30 Jahren kann der Finne schon eine beachtliche Forscherlaufbahn vorzeigen. Vor zwei Jahren erhielt er den renommierten Sofja-Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung für exzellente Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland. Vuorinen: „Verglichen mit den meisten anderen Ländern sind in Deutschland Forschungsförderungen üppig und dank Organisationen wie der Humboldt-Stiftung und der DFG außerordentlich gut.“
Dr. Kazuaki Tarumi
Physiker, Teamleiter bei Merck und Gewinner des Zukunftspreises 2003
Der japanische Physiker hat das Fernsehen revolutioniert – und erhielt dafür mit dem Zukunftspreis den deutschen Oscar der Wissenschaft. Tarumi, der seit 1990 beim Chemie- und Pharmakonzern Merck in Darmstadt arbeitet, hat Flüssigkristalle entwickelt, die ganz entscheidend die Qualität des Displays bei Flachbild-Fernsehern verbessern. „Glück und Ausdauer sind die Dinge, die ein Forscher braucht“, sagt der Japaner, der als DAAD-Stipendiat in Bremen studiert hat und dort auch promoviert wurde.
Prof. Dr. Wangari Maathai
Wissenschaftlerin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin 2004
„Wir haben eine besondere Verantwortung für das Ökosystem dieses Planeten.“ So lautet das Credo der Kenianerin, die sich für den Umwelt- und Naturschutz stark macht – als erste Frau Ostafrikas mit einem Doktortitel in Biologie, als Gründerin der Umweltorganisation „Green Belt Movement“ oder als Vize-Umweltministerin in Kenia. Die Friedensnobelpreisträgerin, die auch als Professorin an der Universität Nairobi arbeitete, war DAAD-Stipendiatin und studierte Veterinärmedizin in Deutschland.
Prof. Dr. Vassilios Skouris
Jurist und Präsident des Europäischen Gerichtshofs
Er ist der höchste Richter der Europäischen Union: Der Grieche leitet seit 2003 als Präsident den EU-Gerichtshof in Luxemburg, der über das EU-Recht wacht. Seine rechtswissenschaftliche Ausbildung hat Skouris maßgeblich in Deutschland absolviert. Mit Unterstützung des DAAD studierte er Jura in Berlin, danach promovierte er an der Universität Hamburg. „Der deutsche Doktortitel ist auf jeden Fall ein Vorteil für die spätere Berufstätigkeit“, sagt der Jurist, der auch an der Universität Bielefeld lehrte.














