Freitag, 25.05.2012 04:58

Aktuell

Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

© Thomas Dorn

Nachrichten

ifo Geschäftsklimaindex in Deutschland etwas gesunken

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai etwas gefallen. Die Einschätzung der...weiter

53 % der Internetnutzer in Deutschland sind in sozialen Netzwerken aktiv

Mehr als die Hälfte (53 %) der Internetnutzer in Deutschland nutzte im Jahr 2011 soziale Netzwerke für private...weiter

IMK: Rezessionsgefahr in Deutschland weiterhin niedrig

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

Aktuell

Aktuelles

Neonazi-Morde: Beckstein sieht keine Fehler Bayerns  

Wirtschaft

Karstadt-Besitzer offenbar an Schlecker interessiert  

Kultur

"Wir setzen auf Musikalität"  

Veranstaltungen

Comicleben

Eine Endeckungsreise in die Welt der Superhelden: Das Museum Europäischer Kulturen in...weiter

Deutschland Veranstaltungskalender

Übersicht von Veranstaltungen und Orten:
> Veranstaltungskalender

Porträt

Grünes Talent

Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

Goethe-Institut Nachrichten

Mehr als Tanz – die Ausstellung „Yvonne Rainer. Raum, Körper, Sprache“  

„Wir verlassen uns auf Prinzipien, die seit 40 Jahren eingeübt sind...  

Vergangenheit und Zukunft des Weltverbands der Bibliotheken (IFLA)  

Bookmarks
| |

Zusammenarbeit

Partnerschaft der Regionen

Deutschland und Kanada arbeiten auch auf regionaler Ebene eng zusammen. Unter den vielfältigen Beziehungen beider Länder haben sich drei Partnerschaften zwischen deutschen Bundesländern und kanadischen Provinzen besonders etabliert.

Baden-Württemberg – Ontario

Zentral für die Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Ontario ist die seit 1990 bestehende Kooperationsvereinbarung im Bereich Forschung und Bildung. Daraus ist ein erfolgreiches Studierenden-Austauschprogramm hervorgegangen, das „Ontario/Baden-Württemberg Student Exchange Program“. Jedes Jahr bietet das Programm 50 Studierenden auf beiden Seiten die Gelegenheit, ein akademisches Jahr an einer der teilnehmenden Partneruniversitäten zu verbringen. Auch ein kürzerer Forschungsaufenthalt im Sommer ist möglich. In Kanada befindet sich das zentrale Büro für das Austauschprogramm an der York University; in Deutschland ist in erster Linie das Auslandsreferat an der Universität Konstanz zuständig. Dort fand im Sommer 2010 auch die große Festveranstaltung zum zwanzigsten Jahrestag der Kooperationsvereinbarung zwischen Ontario und Baden-Württemberg statt. Derzeit beteiligen sich 14 kanadische und 9 deutsche Universitäten an dem Programm.

Rund 2000 kanadische und deutsche Studierende haben mittlerweile von dem Austauschprogramm profitiert. Baden-Württemberg ist bei Studierenden aus Kanada besonders beliebt: Fast jeder dritte in Deutschland lebende kanadische Student besucht eine Hochschule in dem südwestdeutschen Bundesland. Erst vor kurzem wurde dem „Ontario/Baden-Württemberg Student Exchange Program“ eine neue Komponente hinzugefügt: Das Faculty-Mobility-Programm wendet sich an Habilitanden, Juniorprofessoren oder Nachwuchsgruppenleiter aller Fachgebiete mit mehrjähriger eigenständiger wissenschaftlicher Tätigkeit. Sie können sich um Stipendien bewerben, die ihnen die Anbahnung oder Umsetzung eines Forschungsvorhabens in einem der beiden Partnerländer ermöglichen.

Bayern – Québec

Einen wirtschaftlichen Schwerpunkt setzt die seit 1989 bestehende Partnerschaft zwischen Bayern und der Provinz Québec. Zu den Hauptaufgaben der Bayerischen Vertretung mit Sitz in Montréal zählt die Unterstützung kanadischer Unternehmen. Die Vertretung fördert die Zusammenarbeit bayerischer und kanadischer Firmen und hilft zu diesem Zweck auch bei der Organisation von Unternehmerreisen nach Bayern. Hier organisiert die Vertretung unter anderem Treffen mit offiziellen Stellen und Behörden, Fachverbänden und Handelskammern. Die wirtschaftlichen Verbindungen sind vielseitig: Über 20 kanadische Firmen haben in der Zwischenzeit Niederlassungen in Bayern gegründet, darunter Großkonzerne wie Nortel, Magna International, Alcan und innovative Firmen wie der Grafikkarten-Spezialist Matrox, dessen Deutschland-Sitz sich in Unterhaching bei München befindet. Auf Innovationen setzt auch die Partnerschaft zwischen der Cité de la Biotech in Laval und Bayern Innovativ, dem bayerischen Zentrum für Technologie-Transfer, das sich unter anderem intensiv der Biotechnologie widmet.

Zu den herausragenden Biotechnologie-Standorten in Deutschland zählt der Campus Martinsried nahe der bayerischen Landeshauptstadt München. In München fand wiederum Ende November 2010 das erste Cluster-Forum Bayern-Québec statt. Vor allem Experten aus den Branchen Biotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie konnten sich hier austauschen. Um Innovationen bemüht sich die bayerisch-kanadische Partnerschaft zudem auf universitärer Ebene, mit einer besonderen Konzentration auf dem Bereich Materialwissenschaften. Hier besteht etwa eine etablierte Partnerschaft zwischen der École Polytechnique in Montréal und der Universität Bayreuth.

Sachsen – Alberta

Forschungskooperationen zählten von Beginn an zu den Schwerpunkten der Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Alberta, die 2002 vereinbart wurde. Auf universitärer Ebene pflegen die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Technische Universität Chemnitz und die Universität Leipzig seit vielen Jahren einen intensiven akademischen Austausch in Form von Workshops, Forschungsvorhaben, Gastvorlesungen, Austausch- und Exkursionsprogrammen mit den Universitäten von Alberta und Calgary. Herausragend ist die Zusammenarbeit zwischen den zahnmedizinischen Fakultäten der Universität von Alberta und der Technischen Universität Dresden, die bereits seit zehn Jahren einen Studierendenaustausch fördert. Bei seinem Besuch in Alberta 2010 regte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zusätzliche Kooperationen in der medizinischen Forschung an. Zugleich verwies er mit der Umwelt-, Nano- und Biotechnologie auf weitere Schlüsseltechnologien Sachsens, die von zusätzlichen Forschungs- und Wirtschaftskooperationen profitieren könnten. Das ostdeutsche Bundesland verfügt mit „Silicon Saxony“ über den größten Mikroelektronik-Cluster Europas.

An Studierende und Graduierte in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Kultur richtet sich die neue „Interkulturelle Praktikumsinitiative Alberta – Sachsen“, die noch bis Ende 2012 läuft. Das Austauschprogramm ermöglicht den Stipendiaten ein Praktikum in einer der beiden Partnerregionen und will somit wertvolle Kontakte für die Zukunft ermöglichen. In den kommenden Jahren will Sachsen zudem die Beziehungen zu einer weiteren kanadischen Provinz ausbauen. Erst im November 2010 reiste eine Wirtschaftsdelegation des Quebécer Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung, Innovation und Handel nach Sachsen, um die Chancen für eine Zusammenarbeit beider Regionen zu erörtern.////

11.02.2011
Bookmarks
| |

Videos

Get the Flash Player to see this player.

G8 Gipfel 2012

HANNOVER MESSE 2012

Ostseerat

YouTube Deutschland Channel

Deutschland Channel YouTube

Zeitschrift DE Magazin Deutschland

PDF-Sonderausgaben

zur Übersicht