Donnerstag, 24.05.2012 21:08

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Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai etwas gefallen. Die Einschätzung der...weiter

53 % der Internetnutzer in Deutschland sind in sozialen Netzwerken aktiv

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Sven Ingmar Thies zeigt Japaner in ihren Wohnungen

„Japanese Rooms“

Fast zehn Jahre lang fotografierte Sven Ingmar Thies Japaner in ihren Wohnungen im In- und Ausland. Das Ergebnis liegt nun als Buch vor. Ein Fotoalbum

Von Martin Orth

Die Idee entstand, als der Fotograf und Grafik-Designer Sven Ingmar Thies Ende der 90-er Jahre als DAAD-Stipendiat in Japan lebte. Er begann, Japaner in ihren Wohnungen zu fotografieren. Fast zehn Jahre später, liegt das Ergebnis seiner Wohnungsbesuche als Buch vor. „Japanese Rooms“ zeigt 82 Schwarz-Weiß-Aufnahmen von japanischen Wohnungen im In- und Ausland – in Tokio, Berlin, New York, Shanghai und Wien. Im Vordergrund der fotografischen Studie stehen immer die Fragen: Wie leben Japaner in Japan? Und wie leben sie im Ausland? Was nehmen sie aus ihrer Heimat mit? Und wie passen sie sich ihrer neuen Umgebung an? Stundenlang kann der Betrachter in dem interkulturellen „Fotoalbum“ blättern und Vergleiche anstellen, scheinbar typisch japanische Utensilien und lokale Gegebenheiten in den Wohnungen entdecken. Die größte Herausforderung für Thies war es, Zugang zu den Wohnungen zu finden. Dann gelang es ihm, die Menschen im Alltag einzufangen und die bewegte Unschärfe der Menschen mit der ruhenden Schärfe der Räume und Gegenstände zu kombinieren. Das anonymisiert die Personen und lenkt gleichzeitig den Blick auf die Wohnung. „Japanese Rooms“ wurde mit dem iF Gold Selection-Preis prämiert, nachdem es bereits den iF Communication Design Award gewonnen hatte und ist in Deutschland und ausgewählten Buchshops in Tokio und Osaka erhältlich (www.kaitenart.com).

07.01.2009
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