Für Landnutzung und Wassermanagement in Afrika bedeutet der Klimawandel eine immer größere Herausforderung. Neue Lösungsstrategien sollen jetzt mit deutscher Unterstützung erarbeitet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt zusammen mit 15 Ländern aus dem südlichen und westlichen Afrika eine neue Initiative gestartet zum Aufbau von regionalen Kompetenzzentren (Regional Science Service Centres) „Klimawandel und angepasstes Landmanagement in Afrika“. In die afrikanische Forschungsinfrastruktur investiert das BMBF in den Jahren 2011/2012 zunächst insgesamt 5,1 Millionen Euro. „Dies ist der Auftakt für eine neue Dimension in der Forschungskooperation“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan und betonte, es gehe darum, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die vorhandenen Kompetenzen in den Regionen selbst zu stärken und zu integrieren. Geplant sind zwei Klimazentrenn im südlichen und westlichen Afrika, in denen deutsche und afrikanische Wissenschaftler zusammenarbeiten. Forschen werden sie etwa zu Landwirtschaft und Wasserknappheit oder dem besseren Schutz vor Überschwemmungen. Die Zentren übernehmen später auch eine beratende Aufgabe und bilden afrikanische Nachwuchsforscher aus.////
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