Der Kampf gegen tödliche Infektionskrankheiten fordert die Forschung – und ist eines der Projekte der „Afrika-Initiative“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Insgesamt untersuchen bei der Initiative 25 Teams afrikanischer und deutscher Wissenschaftler so genannte „vernachlässigte Krankheiten“, die aus wirtschaftlichen Gründen oft weniger gut erforscht und häufig auf Armutsbedingungen zurückzuführen sind. Ziel des Projektes: die Entwicklung neuer medizinischer Therapieformen für diese Krankheiten. Die DFG unterstützt die „Afrika-Initiative“ mit rund 20 Millionen Euro. Die Mittel werden auch für den Ausbau der wissenschaftlichen Infrastruktur und die Stärkung der akademischen Bedingungen genutzt. Die Kooperationsprojekte mit den 16 afrikanischen Ländern sind auf bis zu acht Jahre angelegt. Neben der besseren Vernetzung etablierter Forscherinnen und Forscher sollen auch afrikanische Nachwuchswissenschaftler gefördert werden, um ihnen eine langfristige Perspektive in ihrem Heimatland zu geben.////
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