Donnerstag, 24.05.2012 18:34

Aktuell

Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

© Thomas Dorn

Nachrichten

ifo Geschäftsklimaindex in Deutschland etwas gesunken

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai etwas gefallen. Die Einschätzung der...weiter

53 % der Internetnutzer in Deutschland sind in sozialen Netzwerken aktiv

Mehr als die Hälfte (53 %) der Internetnutzer in Deutschland nutzte im Jahr 2011 soziale Netzwerke für private...weiter

IMK: Rezessionsgefahr in Deutschland weiterhin niedrig

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

Aktuell

Deutschland

Beckstein Zeuge im NSU-Untersuchungsausschuss  

Wirtschaft

Tarifeinigung in der Chemieindustrie  

Kultur

"Wir setzen auf Musikalität"  

Veranstaltungen

Comicleben

Eine Endeckungsreise in die Welt der Superhelden: Das Museum Europäischer Kulturen in...weiter

Deutschland Veranstaltungskalender

Übersicht von Veranstaltungen und Orten:
> Veranstaltungskalender

Porträt

Grünes Talent

Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

Goethe-Institut Nachrichten

Mehr als Tanz – die Ausstellung „Yvonne Rainer. Raum, Körper, Sprache“  

„Wir verlassen uns auf Prinzipien, die seit 40 Jahren eingeübt sind...  

Vergangenheit und Zukunft des Weltverbands der Bibliotheken (IFLA)  

Bookmarks
| |

Drei Jahre Deutsche Islamkonferenz

„Der Islam ist Teil Deutschlands“

Ziel der Deutschen Islamkonferenz ist ein langfristiger Dialog und eine bessere Integration der Muslime in Deutschland

Von Canan Topcu

by Deutsche Islam Konferenz

Als am 25. Juni in Berlin die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble vor drei Jahren ins Leben gerufene Deutsche Islamkonferenz zum vorerst letzen Mal tagte, war das mediale Interesse groß. Aufgabe der Islamkonferenz sollte sein, „eine Lösung der Probleme des Zusammenlebens gemeinsam und im Dialog mit den in Deutschland lebenden Muslimen zu suchen“, wie Schäuble zu Beginn erklärt hatte. Allerdings gibt es keine Organisation, die alle in Deutschland lebenden Muslime vertritt und die meisten von ihnen sind auch nicht in den bestehenden Verbänden organisiert. Daher waren zur Konferenz neben fünf Vertretern der muslimischen Dachverbände auch zehn Personen eingeladen, die das Spektrum nicht organisierter und säkularer Muslime abbilden sollten, sowie 15 Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen. Sie trafen sich seit 2006 insgesamt vier Mal im Plenum und mehrmals im Jahr in den Arbeitsgruppen „Deutsche Gesellschaftsordnung und Wertekonsens“, „Religionsfragen im deutschen Verfassungsverständnis“ und „Medien“, in denen auch eine Reihe weiterer Persönlichkeiten mit muslimischem Hintergrund mitdiskutierten.

Die Erwartungen der Teilnehmer an die Islamkonferenz waren von Anfang an höchst unterschiedlich. Dass der Dialog nicht einfach sein würde, stellten die Beteiligten schon bald fest. Immerhin gab es aber zentrale Punkte, auf die sich die Runde verständigen konnte. Dazu gehört unter anderem eine Handreichung mit Empfehlungen zu religiös begründeten schulpraktischen Fragen. Festgehalten wurde auch, dass an den deutschen Schulen ein bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht eingeführt werden soll. Einen Konsens gab es zudem über die Legitimität von Moscheebauten. „Die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit umfasst selbstverständlich auch das Recht der muslimischen Gemeinden, Moscheen zu errichten“, heißt es in einem der verabschiedeten Papiere.

„Der Islam ist Teil Deutschlands“, hatte Schäuble im September 2006 zum Auftakt der Islamkonferenz erklärt. Und auch, dass die Muslime willkommen seien in Deutschland. Darüber gebe es nichts zu verhandeln - wie unterschiedlich die Glaubenspraxis von Muslimen auch sein möge: Das brachte der Bundesinnenminister in aller Deutlichkeit zum Ausdruck. Schäuble hat mit der Islamkonferenz einen Prozess ins Rollen gebracht hat: Es war die Idee des Christdemokraten, Muslime und Vertreter der Politik an einen Tisch zu bringen. Das setzte einen Dialog in Gang, der längst nicht mehr nur auf Bundesebene geführt wird und sichtbar ist in der Gesellschaft. Man braucht nur einen Blick auf die jüngeren Aktivitäten der Kommunen zu werfen: Vielerorts gibt es Runde Tische, da wird mit Muslimen gesprochen, und nicht über sie. „Ohne Zweifel ist eine Fortsetzung des ernsthaften und strukturierten Dialogs in dieser Konferenz notwendig“, erklärte Schäuble. Davon sind auch sowohl die organisierten als auch die nicht organisierten muslimischen Teilnehmer der Islamkonferenz überzeugt. Daher verabschiedete das Plenum am 25. Juni seinen Bericht ganz bewusst als Zwischenresümee.

21.07.2009
Bookmarks
| |

Videos

Get the Flash Player to see this player.

G8 Gipfel 2012

HANNOVER MESSE 2012

Ostseerat

YouTube Deutschland Channel

Deutschland Channel YouTube

Zeitschrift DE Magazin Deutschland

PDF-Sonderausgaben

zur Übersicht