Donnerstag, 24.05.2012 18:32

Aktuell

Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

© Thomas Dorn

Nachrichten

ifo Geschäftsklimaindex in Deutschland etwas gesunken

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai etwas gefallen. Die Einschätzung der...weiter

53 % der Internetnutzer in Deutschland sind in sozialen Netzwerken aktiv

Mehr als die Hälfte (53 %) der Internetnutzer in Deutschland nutzte im Jahr 2011 soziale Netzwerke für private...weiter

IMK: Rezessionsgefahr in Deutschland weiterhin niedrig

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

Aktuell

Deutschland

Beckstein Zeuge im NSU-Untersuchungsausschuss  

Wirtschaft

Tarifeinigung in der Chemieindustrie  

Kultur

"Wir setzen auf Musikalität"  

Veranstaltungen

Comicleben

Eine Endeckungsreise in die Welt der Superhelden: Das Museum Europäischer Kulturen in...weiter

Deutschland Veranstaltungskalender

Übersicht von Veranstaltungen und Orten:
> Veranstaltungskalender

Porträt

Grünes Talent

Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

Goethe-Institut Nachrichten

Mehr als Tanz – die Ausstellung „Yvonne Rainer. Raum, Körper, Sprache“  

„Wir verlassen uns auf Prinzipien, die seit 40 Jahren eingeübt sind...  

Vergangenheit und Zukunft des Weltverbands der Bibliotheken (IFLA)  

Bookmarks
| |

„Aufbau Ost“: Erfolg mit Zukunft

Von der DDR zum „Powerhouse Eastern Germany“: Ostdeutschland hat aufgeholt. Beim privaten Wohlstand wie auch in Wirtschaft und Wissenschaft

VON JOHANNES GÖBEL

Zwanzig Jahre können viel verändern. Aus der DDR ist das „Powerhouse Eastern Germany“ geworden. Mit dem Titel wirbt Deutschland international erfolgreich um Investoren für die neuen Bundesländer. Ausländische Firmen entdecken Ostdeutschland mehr und mehr als attraktiven Standort. Allein die USA sind hier heute mit rund 300 Firmen vertreten. Da ist etwa der Chiphersteller AMD, der bereits mehr als 6 Milliarden Dollar in Dresdner ­Fabriken investiert hat. Mitten im Top-Zentrum der Mikroelektronik: „Silicon Saxony“. Noch ein Titel, der zeigt, wie viel sich verändert hat. Nicht nur für Investoren, sondern vor allem für die Menschen im Osten.

Die Lebensverhältnisse der meisten Deutschen in Ost und West hatten sich bereits während der 1990er-Jahre angeglichen. Ob bei den Wohnverhältnissen, der Zahl der Pkw oder der Ausstattung der Haushalte mit Computern: Heute gibt es kaum noch Unterschiede. Das reale Haushaltseinkommen im Osten hat etwa 80 bis 85 Prozent des Westniveaus erreicht. Zwar liegt die Arbeitslosenquote mit zuletzt 12,1 Prozent noch fast doppelt soch hoch wie im Westen (6,6 Prozent). Doch vor allem in Wirtschaftszentren wie Dresden, Chemnitz und Leipzig ist die Beschäftigungsdichte mittlerweile höher als in manchen westdeutschen Regionen. Die Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur im Osten zählt zudem zu den modernsten weltweit. Auch hier zeigen sich die Erfolge des „Aufbau Ost“, der seit 1990 durch einen Nettotransfer von bisher 1,6 Billionen Euro ermöglicht wurde. Auch in Zukunft unterstützt der Bund den Osten durch immense Sonderzahlungen. Allein der 2005 geschlossene Solidar­pakt II sichert den neuen Ländern bis 2019 156 Milliarden Euro zu. Dabei werden die Zahlungen in den kommenden Jahren kontinuierlich sinken.

Nicht nur die Leuchtturmprojekte in „Silicon Saxony“ legen es nahe, dass der Osten in Zukunft immer weniger auf finanzielle Unterstützung angewiesen sein wird. Etabliert ist auch das weite „Solar Valley“ zwischen Halle, Dresden und Frankfurt/Oder. Im September 2009 wurde im brandenburgischen Luckenwalde Europas größte Solarmodulproduktion eröffnet. Auch Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, einst Braunkohlerevier der DDR, hat sich zu einem Zentrum der Solarindustrie entwickelt. Und das 1990 gegründete Jenaer Unternehmen Jenoptik hat längst Weltruf erlangt, zum Beispiel in den Bereichen Lasertechnik und Optische Systeme. Hierzu passt das Kompetenzdreieck Optische Mikrosysteme zwischen Jena, Ilmenau und Erfurt, ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk. Solche Zentren bilden die Basis für Innovationen. Und sie lassen in allen neuen Bundesländern auf weiteren Fortschritt hoffen. ///

28.07.2010
Bookmarks
| |

Videos

Get the Flash Player to see this player.

G8 Gipfel 2012

HANNOVER MESSE 2012

Ostseerat

YouTube Deutschland Channel

Deutschland Channel YouTube

Zeitschrift DE Magazin Deutschland

PDF-Sonderausgaben

zur Übersicht