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Modernes Leben

Die Lebensformen ändern sich. In der modernen, offenen Gesellschaft haben sich neben der klassischen Familie längst Patchwork-Familien, Wohngemeinschaften und Single-Haushalte etabliert. Ein Blick in die Wohn-Zimmer.

Von Martin Orth und Jonas Ratermann (Fotos)

Alternative Familienformen stellen schon ein Viertel der Familien.“„Ein Fünftel der Bevölkerung sind Alleinstehende.“„In jedem zehnten Haushalt lebt mindestens ein ausländischer Staatsbürger.“ Immer häufiger meldet das Statistische Bundesamt Trends, die den rasanten Anstieg neuer Lebensformen beschreiben. Sie entstehen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, der Emanzipation der Frau und der Zuwanderung in einer modernen, offenen Gesellschaft, die sich individualisiert und immer mobiler wird. Single-Haushalte, Wohngemeinschaften, Patchwork-Familien, binationale Ehen, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften oder Fernbeziehungen haben sich längst etabliert. Die Zwei-Kind-Familie ist zwar immer noch die verbreitetste Familienform, aber schon heute ist der Anteil der Minderjährigen im Vorschulalter in Lebensgemeinschaften am höchsten. Von Auflösung des Familienverbundes kann jedoch keine Rede sein. 72 Prozent der 12- bis 25-Jährigen sind der Meinung, dass man eine Familie zum Glücklichsein braucht. Nur die Vorstellungen darüber, wie eine Familie auszusehen hat, gehen immer weiter auseinander. Und traditionelle Familien mit strikter Rollentrennung – der Vater als Er­nährer, die Mutter als Hausfrau – sind nur noch eins von vielen Modellen.

Zeynep Yüksek, 27, Ärztin

Zeynep Yüksek stammt aus Istanbul und lebt seit neun Jahren in Frankfurt am Main. Sie hat an der Goethe-Universität Medizin studiert und arbeitet nun in einer psychiatrischen Klinik in Offenbach. Zeynep ist Single und lebt seit September mit ­Fabian in einer Wohngemeinschaft auf der Ostzeil, der Frankfurter Einkaufsstraße.

Single in der Großstadt

Zeynep Yüksek öffnet die Tür zu dem kleinen Balkonvorsprung. Lärm dringt in die Wohnung. Unten in der Geschäftsstraße leuchten die Neonschilder der Textildiscounter und Reisebüros. Die Geschäftsleute schließen ihre Läden ab. Nach und nach füllen sich die chinesischen, vietnamesischen und türkischen Restaurants.

„Von hier aus kann man die Skyline sehen.“

Zeynep mag den Trubel der Großstadt. Sie schließt die Balkontür, legt Filmmusik auf und fläzt sich mit einem Glas Rotwein in den Sessel im großen Wohnzimmer. Feierabend. Ihr Fünf-Tage-Job in der Psychiatrie ist anstrengend. In der Suchtstation hat sie häufig mit Doppeldiagnosen zu tun, also einer Sucht in Kombination mit einer psychischen Erkrankung. Aber damit kann sie umgehen. Yoga und ihr kulturelles Interesse sind ihr Ausgleich. Gestern hat sie nach einer 24-Stunden-Schicht den neuen Film von Sophia Coppola gesehen. „Somewhere“ – „Irgendwo“. Wo ist sie zu Hause?

„In Frankfurt – und Istanbul. Frankfurt ist offen, international. Hier sind alle Frankfurter, egal woher sie kommen. Ich fühle mich wohl hier. Der Flughafen ist nicht weit weg. Sechs Stunden brauche ich von Tür zu Tür. Fünf mal im Jahr bin ich in Istanbul bei meiner Familie. Frankfurt ist meine zweite Heimat. Aber Frankfurt kann Istanbul nicht ersetzen.“

Zeynep genießt die Freiheit ihres Single-Lebens zwischen zwei Welten. Die einzige für sie relevante Partnerschaft scheint derzeit die zwischen den Großstädten Frankfurt und Istanbul zu sein.

Wolfgang Schott, 50, Landwirt

Maria Held, 53, Lehrerin

Wolfgang Schott stammt aus dem Vogelsberg, hat in Gießen Landwirtschaft studiert und betreibt seit 1981 Biolandbau im heimischen Kirchbracht. Seine Frau Maria kommt aus dem Emsland. Sie ist Lehrerin an einer Berufsfachschule in Nidda. Sie haben drei Kinder. Die beiden Töchter Friederike, 27, und Johanna, 22, studieren. Henrik, 17, geht noch zur Schule.

Biobauer auf dem Land

„Unterdorf“ lautet die Adresse. Sie ist irreführend. Denn der „Regenbogenhof“ liegt oben auf dem Hügel. Wolfgang Schott ist hier hoch gezogen, hat ein Holzhaus und die große Scheune gebaut und mit Biolandbau finanziert. Er bewirtschaftet 27 Hektar, pflanzt Weizen, Roggen und Dinkel an, erntet, mahlt und verbackt das Getreide zu Brot. Hinzu kommt der Obstanbau. Der stämmige Mann mit der Highlander-Mähne lässt das Scheunentor zufallen und geht in die Wohnung. Der Kamin brennt, er legt Holz nach. Der Blick schweift aus dem Fenster über die Hügel.

„Hier wegzugehen kam nie in Betracht. Der Vogelsberger verlässt nicht gerne seinen Hof. Er ist heimatverbunden.“

Dabei kommt Wolfgang mehr herum als so mancher Städter. Fast 1000 Kilometer fährt er in der Woche, um Obst, Gemüse und sein selbstgebackenes Brot auf Märkten oder in Supermärkten zu verkaufen oder seinen Aufgaben als Vorsitzender des Bioland-Verbandes Hessen nachzukommen. Als begeisterter Wanderer marschiert er am Wochenende los, um zu erkunden, was sich hinter den Hügeln verbirgt. An guten Tagen schafft er 100 Kilometer. Diesen Abend sind die Kinder zu Hause. Werden sie seinem Weg folgen?

„Sie müssen erst mal raus. Also mal fünf Jahre, um nicht in diese Einfachheit zu verfallen. Und die ist dann ja weg, wenn man, egal, wo man war auf der Welt, dann wieder zurückkommt.“

Amelie Hartmann, 7, Schülerin

Anke Hartmann, 34, Lehrerin

Daniel Stern, 29, Kunststudent

Alexander Schmidt, 39, Arzt

Amelie Hartmann ist die Tochter von Anke Hartmann und Daniel Stern. Sie trennten sich vor fünf Jahren, leben aber noch unter einem Dach am Marktplatz von Bad Camberg – Anke mit Tochter im 1. Stock, Daniel im Erdgeschoss. Seit vier Jahren ist Anke mit Alexander Schmidt liiert. Auch er lebt in Bad Camberg, getrennt von seiner Frau und zwei Kindern.

Patchwork-Familie in der Kleinstadt

Daniel legt einen Ausriss aus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf den Küchentisch: „Das geheuchelte Familienglück – Ist Patchwork wirklich das Modell der Zukunft?“ Es geht um die neue Lebensform – glücklich werden mit neuen Partnern und Kindern aus früheren Beziehungen. Der Artikel sieht das kritisch, vor allem die Rolle der Kinder.

„Wir leben als Patchwork-Familie, identifizieren uns aber nicht mit dieser Aussage. Unserer Tochter geht es gut. Mir ist es wichtig, meine Tochter aufwachsen zu sehen.“

Daniel sieht seine Tochter jeden Tag, eigentlich so oft wie früher, als er noch mit Anke zusammen war. Sein Kunststudium erlaubt ihm, seine Zeit relativ frei einzuteilen. Er spricht sich mit Anke ab, obwohl das kaum nötig wäre. Sie verstehen sich. Abends wird häufig zusammen gekocht. Dann bringt auch Alexander seine beiden Kinder mit. Er hat sie zweimal die Woche. Sie leben bei seiner Exfrau, die ihrerseits einen neuen Freund mit zwei Kindern hat. Wenn Anke, Daniel, Alexander und die Kinder an einem Tisch sitzen, ist das komplizierte Familiengeflecht kein Thema. Im Gegenteil: Amelie fühlt sich sichtlich wohl in Gesellschaft. Und was denkt die Nachbarschaft?

„Das wäre schon ein Grund gewesen, abzuhauen. Vielleicht ist das in einer Großstadt anders, aber in dem katholischen Bad Camberg wurde so lange getuschelt, bis sich das nächste Paar getrennt hat.“

Ob Anke mit ihrem Freund bald zusammenzieht? Ob Daniel wieder eine Freundin hat? Alles ist möglich.

Barbara Mayer, 66, Rentnerin

Barbara Mayer stammt aus dem Erzgebirge, studierte in Berlin, lebt seit 1972 in Darmstadt und lehrte dort an der Fachhochschule. Seit drei Jahren ist die Soziologin pensioniert. Seit zwei Jahren lebt sie mit ihrem Mann Günter in „Wohnsinn“, einem Projekt für genera­tionsübergreifendes Wohnen in Darmstadt-Kranichstein.

Rentnerin im Mehrgenerationen-Haus

„Suchen Sie jemanden?“ „Ja, Frau Barbara Mayer.“ „Sie lebt in Wohnsinn2. Da müssen Sie einen Eingang weiter gehen.“

Barbara Mayer ist bekannt im Viertel. Kaum geklingelt, steht sie schon in der Tür. Strahlend, lebensfroh, aufgekratzt, ein bisschen stolz. „Wohnsinn“ ist auch ihr Projekt. Sie war von Anfang an dabei. Von der Idee in der kleinen Gruppe über die Initiative und den Verein bis schließlich zur Genossenschaft, die das Projekt realisierte. 2004 wurde der erste Bauabschnitt fertiggestellt, 2008 der zweite. Inzwischen leben 140 Menschen in der Siedlung. Ältere und Jüngere, Familien und Alleinstehende, Wohlhabende und sozial Schwache. Sie leben als Hausgemeinschaft miteinander und helfen sich untereinander. Barbara Mayer hat mit ihrem Mann sogar eine Wohnung gekauft.

„Mein Engagement hat eine Geschichte. Meine Eltern konnten vor ihrem Tod zu Hause noch von ihren drei Töchtern gepflegt werden. Als sie starben, wurde mir schlagartig klar: Wer kümmert sich um mich, wenn ich älter werde? Ich habe einen Sohn. Der lebt aber in Berlin. Also muss man doch alle Ressourcen nutzen, die man heute haben kann...“

Auf dem großen runden Wohnzimmertisch sind die Unterlagen für die Nebenkostenabrechnung ausgebreitet. Darum kümmert sich Barbara Mayer ehrenamtlich. Engagement und Initiativen prägen ihr Leben. Als Studentin war sie in einem Schülerladen aktiv, später baute sie ein Kulturzentrum und ein Frauenkulturzentrum mit auf. In Darmstadt engagierte sie sich in der Stadtteilrunde für den damals noch etwas vernachlässigten Stadtteil Kranichstein. Und zuletzt setzte sie sich für die Schaffung „Interkultureller Gärten“ ein. Die Idee stammt aus der Flüchtlingshilfe. Ungenutzte Grundstücke werden gemeinsam bewirtschaftet und geben vor allem Migranten ein neues Heimatgefühl.

„Es gibt immer was zu tun. Warum soll ich Romane lesen? Das ist doch nur geborgtes Leben. Dann bin ich doch lieber mit anderen Menschen zusammen. Die Gemeinschaft ist etwas Großartiges.“

Michael Zipf, 47, Journalist

Martina Zipf, 49, Physio­therapeutin

Yannick, 17, Schüler

Julian, 13, Schüler

Die Familie Zipf lebt in ­Oftersheim. Hier ist Michael Zipf auch aufgewachsen. 1997 haben er und seine Frau sich ihren Traum von einem Holzhaus im Niedrigenergiestandard erfüllt.

Familie im Niedrigenergiehaus

Zum Mittagessen um 13 Uhr sind alle zu Hause. Die Kinder kommen aus der Schule, die Mutter aus der Praxis und der Vater aus dem zweiten Stock, wo er sich ein Büro für Homeoffice-Tage eingerichtet hat. Er arbeitet in der Kommunikationsabteilung des Softwareanbieters SAP. Es gibt Bratkartoffeln, Fleisch, Erbsen und Möhren. Das Thema am Mittagstisch ist – wie so oft – die Schule. Ein Mitschüler von Yannick hat eine bessere Note bekommen als er, obwohl beide dieselbe Lösung hatten. Der Lehrer hat sich trotz Protests irgendwie herausgeredet. Viel Zeit zum Diskutieren bleibt nicht. Der Tag ist verplant. Die Kinder müssen zum Nachmittagsunterricht, dann zum Sport. Michael wieder in die Firma. Und seine Frau hat im Haus genug zu tun. Abends nehmen sie sich Zeit füreinander, spielen ein Gesellschaftsspiel oder musizieren gemeinsam. Eine ganz normale deutsche Familie.

„Mein Vater lebt hier. Die Mutter meiner Frau wohnt nur fünf Kilometer entfernt. Bäcker, Metzger und Supermarkt sind in Laufnähe. Mit unseren Nachbarn verstehen wir uns gut. Ringsum ist Wald. Heidelberg ist nur 10 Kilometer entfernt, Mannheim 20 Kilometer. Und zum Handballverein ist es auch nicht weit.“

Handball ist das große Hobby in der Familie. Zumindest bei dem Vater und den Söhnen. Seit seiner Jugend ist Michael bei der „HG Oftersheim/Schwetzingen“ engagiert, spielte sogar einmal 2. Bundesliga. Heute ist er Stellvertretender Vorsitzender und kümmert sich um die Jugend. Im Winter fahren sie gerne in Skiurlaub, im Sommer nach Sylt. Doch dieses Jahr war alles anders. Die Zipfs haben Kalifornien erkundet, von San Francisco bis nach San Diego. Vor einiger Zeit gab es für Michael die Option, mit der Familie für die Firma in die USA zu gehen.

„Das war ganz konkret, weil SAP an der Westküste Unterstützung in der Kommunikation brauchte. Mein Chef hatte es schon genehmigt. Wir hatten es unseren Kinder gesagt. Wir wären für mindestens ein Jahr ins Silicon Valley gegangen, nach Palo Alto, weil es dort auch eine deutsche Schule gibt. Aber die Wirtschaftskrise hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schade.“

Julian, der Jüngste, hatte damals nicht so begeistert reagiert.

„So hat alles seine Vor- und Nachteile.“

Thomas Geissert, 45, Architekt

Peter Müller, 50, Betriebs­informatiker

Thomas Geissert stammt aus der Pfalz und hat Architektur studiert. Peter Müller kommt aus Langen, hat historische Ethno­logie studiert und sich zum ­Betriebsinformatiker weitergebildet. Sie leben seit sieben Jahren in einer gleichgeschlechtlichen Ehe im eigenen Haus in Egelsbach bei Frankfurt.

Schwules Paar in der bürgerlichen Kleinstadt

Die Schillerstraße wird immer länger. Ein Einfamilienhaus reiht sich an das andere. Es sind kaum Menschen auf der Straße. Vor den Häusern parken Mittelklassewagen. Die Vorhänge sind zugezogen, eine deutsche Kleinstadt am Spätnachmittag. Doch in einer Erdgeschosswohnung hängen keine Vorhänge. Helles Licht einer roten Designerlampe strahlt bis auf die Straße. Thomas Geissert steht in der Haustür und winkt herein.

„Peter, wir haben Besu-u-uch!“

Die Wohnküche ist der Mittelpunkt. Hell, einladend, alles ist schick und akkurat angeordnet – auch der Einkaufszettel auf dem Flight Case. Thomas und Peter haben gerne Gäste, kochen zusammen, reisen gemeinsam, machen fast alles zusammen. Seit sieben Jahren leben sie in einer „Homo-Ehe“ in Egelsbach. Die Lebensform und die gestylte Inneneinrichtung hätte man eher in einer Großstadt vermutet. Aber der anscheinende Gegensatz löst sich schnell auf.

„Irgendwann hatte ich die 40 Quadratmeter ohne Balkon satt. Ich wollte unbedingt einen Garten. Also sind wir hierher gezogen. Die Nachbarn sind zwar im Schnitt 20 Jahre älter als wir, aber sehr nett. Wir mögen dieses spießbürgerliche Umfeld. Außerdem ist es nach Frankfurt nicht weit.“

Thomas und Peter haben das Haus nach ihrem Geschmack nach und nach umgebaut. Thomas hat seinen großen Garten, Peter seine Jogging-Runde rund um den kleinen Egelsbacher Flughafen vor der Tür. Und wenn sie mal ins Museum, ins Konzert oder ins Ballett gehen wollen, sind sie in 20 Minuten in Frankfurt.

Torsten Walsch, 45, Marketing­manager

Rita Velasquez, 45, Entwicklungshelferin

Torsten Walsch und Rita Velasquez haben sich 1990 während des Studiums in Hamburg kennengelernt. Seit 2002 sind sie verheiratet, seit 2006 leben sie gemeinsam in Frankfurt am Main. Torsten ar­beitet im Marketing einer Bank, seine kolumbianische Ehefrau als Entwicklungshelferin bei einer Nicht-Regierungsorganisation.

Binationale Ehe im Mehrfamilienhaus

Der Frühstückstisch ist gedeckt. Auf einem Platz Kochbananen mit Reis, auf dem anderen Brötchen mit Marmelade. Das ist nicht immer so, aber manchmal – wenn Rita Lust auf heimische Küche hat. Heute klingt kolumbianische Musik aus dem CD-Player. Die Lieder der Band „Putumayo“ erzählen Geschichten von Bauern. Das klingt nach Heimweh, täuscht aber. Der Bruder von Rita ist der Sänger der Band. Das binationale Paar lebt in zwei Welten. Hier Frankfurt mit dem großen Bekanntenkreis, dort Kolumbien mit der großen Familie. Die Gespräche von Torsten und Rita kreisen häufig um die zwei Pole.

„Wir haben überlegt, uns eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, aber wir wissen nicht, wo unsere Zukunft liegt. Kolumbien wäre eine Option. Wir könnten uns vorstellen, dort zu leben. Aber dafür müssen wir ungebunden sein.“

Torsten und Rita hätten auch schon eine Idee, was sie gerne in Kolumbien machen würden. Eine Bibliothek mit Kinderliteratur etwa, die über Land fährt, das wäre etwas. Aber der Bürgerkrieg holt ihre gemeinsamen Träume schnell wieder in die Realität zurück. Die Realität heißt Deutschland, leben in der Großstadt.

„Frankfurt ist ideal für uns. Binationale Paare sind hier Alltag. Unter uns wohnt ein Brasilianer mit einer deutschen Frau. Im ersten Stock ein Deutscher mit einer türkischen Frau. Ich habe meinen Arbeitsplatz in Sichtweite. Und Rita findet ihre Spezialitäten in der Kleinmarkthalle oder in Asia Shops.“

22.11.2010
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