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Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

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Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

G8: Staats- und Regierungschefs fordern Konsolidierung und Wirtschaftswachstum

Die Entwicklung der Weltwirtschaft stand im Mittelpunkt des G8-Gipfels in Camp David. Konsolidierung und...weiter

Staatsminister Link trifft neuen französischen Europaminister Cazeneuve

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Zukunftsprojekt

Film ab in Jenin

Was Einzelne bewegen können, wenn sie sich zusammentun, zeigt das Projekt „Cinema Jenin“. Mit der Eröffnung des Kinos im Westjordanland ist ein Projekt Wirklichkeit geworden, das vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Initiative „Zukunft für Palästina“ besonders unterstützt wurde.

Am Anfang stand ein tragisches Schicksal, das Stoff für einen Spielfilm bietet. Und tatsächlich wurde die Geschichte von Ismail Khatib verfilmt – als Dokumentarfilm allerdings, umgesetzt von dem deutschen Regisseur Marcus Vetter. Sein Titel : „Das Herz von Jenin“. Vor fünf Jahren erschossen israelische Soldaten Ismail Khatibs elfjährigen Sohn Achmed. Vater Ismail und seine Familie beschlossen, die Organe des Jungen israelischen Kindern zu spenden. Vetter begleitete Khatib mit der Kamera dabei, wie er die Kinder, denen die Organe seines Sohnes ein neues Leben schenkten, besuchte. Nicht nur dieser berührende Film wurde mehrfach ausgezeichnet, auch Ismail Khatibs Entscheidung, aus dem Teufelskreis von Gewalt und gewaltsamer Vergeltung auszubrechen, findet viel Anerkennung: Mitte September 2010 ist er in Deutschland dafür mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet worden. Und noch eine weitreichende Folge hatte die Begegnung von Vetter und Khatib: Bei den Dreharbeiten entdeckte der deutsche Filmemacher das seit zwei Jahrzehnten leerstehende Kino von Jenin, einst das größte im Westjordanland. Zusammen mit Palästinensern gründete er einen Verein, mit dem Ziel, das Kino wieder zu eröffnen. Das deutsche Auswärtige Amt stellte im Rahmen der Initiative „Zukunft für Palästina“ 325000 Euro für das Projekt zur Verfügung. Hilfe kam auch von deutschen Unternehmen, und viele Freiwillige aus Deutschland halfen tatkräftig beim Wiederaufbau mit. Im August konnte das Kino mit 500 Plätzen endlich wiedereröffnen.////

03.09.2010
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