Maximilian Hecker
„Mein Charakter ist der asiatischen Mentalität sehr nahe.“ Maximilian Hecker ist Popstar in Ostasien. In Deutschland wird er noch nicht einmal als Straßenmusiker erkannt. Wie kommt das? Hecker macht ätherische Popmusik, bezeichnet seine Lieder selbst als „melancholische Pophymnen“. Alles dreht sich um Liebe und Einsamkeit. 2001 bringt Hecker sein Debütalbum „Infinite Love Songs“ heraus. Die New York Times wählt die LP unter die zehn besten des Jahres. Der Durchbruch kommt allerding erst, als ihn das Goethe-Institut von Oktober 2003 bis März 2004 auf Welttournee schickt. Nach und nach erobert Hecker Asien. Erst Südkorea, dann Taiwan, China, Hongkong, Malaysia und Singapur. Der koreanische Elektronikkonzern Samsung nutzt ebenso ein Lied für einen Werbespot wie die Schnellrestaurant-Kette Dunkin‘ Donuts. Tausende kommen heute zu Heckers Konzerten in Asien. „Ich glaube, die Leute in Asien verstehen mich. Ich fühle mich im Alltag vielen Zwängen ausgesetzt, verhalte mich nüchtern, manchmal verklemmt“, sagt Hecker. „In Asien lernt man, mit seinen Gefühlen hauszuhalten. In bestimmten Situtionen zeigt man seine Emotionen allerdings umso stärker. Auch auf Konzerten.“///
Amorn Surangkanjanajai
Wer ist Gung? Gung ist der Vietnamese aus der „Lindenstraße“, der ersten deutschen Seifenoper, die seit 1985 wöchentlich ausgestrahlt wird. Gung ist seit der vierten Folge dabei und kam als Boat People in die Sendung. Er ist bekannt dafür, dass er die Weisheiten des Konfuzius gerne an andere Menschen weiter gibt. Hinter der Rolle verbirgt sich allerdings ein Thai: der Schauspieler Amorn Surangkanjanajai. Er kam 1974 nach Deuschland, studierte in Köln und spielt seit Dezember 1985 die Rolle des „Gung“. Damit ist er der dienstälteste ausländische Darsteller in fortlaufender Rolle im deutschen Fernsehen. Mit Konfuzius hat er über das Drehbuch hinaus nichts zu tun, sagt er. Er interessiere sich mehr für die Politik in seinem Heimatland. Empfindet er sich denn noch als Thai? „Als Thai, Deutscher, Kölner – mit rheinischem Akzent.///
Hermann Freidanck
„Gutes Essen ist ein Wettbewerbsvorteil.“ So lautet das Credo von Hermann Freidack, seit 1998 Food- und Beverage-Manager der Singapore Airlines. Der gelernte Koch aus Niedersachsen bestimmt die Gerichte und prüft regelmäßig die Qualität, die Frische und die Optik. 10000 finden sich in seinem Rechner. Eine Herausforderung: Denn durch die niedrige Luftfeuchtigkeit, die Vibration und den höheren Luftdruck spielen die Geschmacksnerven verrückt.///














