Donnerstag, 24.05.2012 03:49

Aktuell

Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

© Thomas Dorn

Nachrichten

IMK: Rezessionsgefahr in Deutschland weiterhin niedrig

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

G8: Staats- und Regierungschefs fordern Konsolidierung und Wirtschaftswachstum

Die Entwicklung der Weltwirtschaft stand im Mittelpunkt des G8-Gipfels in Camp David. Konsolidierung und...weiter

Staatsminister Link trifft neuen französischen Europaminister Cazeneuve

Staatsminister Michael Link empfängt am heutigen Montag, 21.05., den neuen französischen Europaminister Bernard...weiter

Aktuell

Wirtschaft

Viele Aufgaben für den neuen Umweltminister  

Wirtschaft

Facebook drohen Klagen  

Kultur

"Der Grand Prix ist eine politische Inszenierung"  

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Eine Endeckungsreise in die Welt der Superhelden: Das Museum Europäischer Kulturen in...weiter

Deutschland Veranstaltungskalender

Übersicht von Veranstaltungen und Orten:
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Grünes Talent

Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

Goethe-Institut Nachrichten

Unerhörte Geschichten: Buchkinder e. V.  

Wieder zuhause: „re-turn“ (21.05.2012)  

„Moorsoldaten“ – die Gedenkstätte Esterwegen  

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Projekte deutscher Organisationen in Asien

Zivilgesellschaftliches Engagement

Deutsche Stiftungen und Organisationen engagieren sich mit verschiedenen Projekten für den Aufbau der Zivilgesellschaft in Asien. Eine Auswahl

Konrad-Adenauer-Stiftung

Pressefreiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Daher hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) 1999 das Asia News Network (ANN) gegründet, das ein möglichst breites Meinungs- und Informationsspektrum für die politische Entscheidungsfindung in Asien zum Ziel hat. Dem Netzwerk gehören 21 Zeitungen aus 19 Ländern an. „Wir wollen den Austausch von Medieninhalten innerhalb der Asien-Pazifik-Region intensivieren“, sagt Paul Linnarz, verantwortlich für das regionale Medienprogramm in Asien. „Denn umfassende und ausgewogene Medieninhalte aus der gesamten Region sind Voraussetzung für funktionierende demokratische Strukturen.“ Das Netzwerk stellt Texte und Bilder für die Printausgaben der Mitgliedszeitungen bereit und beliefert auch die Deutsche Presse-Agentur mit Fotos und Berichten aus Asien. Außerdem produziert die ANN-Zentralredaktion (Foto) mit Sitz in Bangkok aus dem Material der Mitgliedszeitungen das Magazin „AsiaNews“. Darüber hinaus hat sie ein Austauschprogramm für junge Journalisten aufgelegt, damit der Nachwuchs aus den Nachbarländern thailändische Redaktionsluft schnuppern kann. Die Konrad-Adenauer-Stiftung wurde 1955 als „Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit“ gegründet und trägt seit 1964 den Namen des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.

Friedrich-Ebert-Stiftung

Ein friedliches Zusammenleben, unabhängig von Ethnie, Geschlecht oder sozialem Stand – das soll mit dem „Young Leaders Forum“ (Foto) der Friedrich-Ebert Stiftung (FES) in Kabul befördert werden. Seit 2002 ist die FES mit einem Büro in Kabul vertreten. Seit 2004 vergibt die Stiftung jährlich rund 30 Trainee-Plätze für begabte Nachwuchskräfte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. „Wir wollen die jungen Leute ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich gesellschaftlich zu engagieren“, sagt die frühere Leiterin des Büros in Kabul, Ursula Koch-Laugwitz. Auf diese Weise ist ein Netzwerk entstanden, das Ursula Koch-Laugwitz immer wieder begeistert: „Ich bin unglaublich stolz auf unsere Young Leader. Sie sitzen mittlerweile an vielen zentralen Stellen in Afghanistan und sind in ihren Heimatregionen Multiplikatoren von unschätzbarem Wert.“ Die nach dem sozialdemokratischen deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannte und von ihm selbst in seinem Testament angeregte Stiftung wurde kurz nach seinem Tod im Jahr 1925 gegründet. Auf Grund eigener Erfahrungen empfahl er damals unter anderem, begabte junge Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten der Eltern zu fördern.

Heinrich-Böll-Stiftung

Landrechte und die Verteilung von Ressourcen haben auch mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun. Die Heinrich-Böll-Stiftung engagiert sich in den nordöstlichen Provinzen Kambodschas, um Vertreterinnen aus indigenen Gemeinschaften (Foto) Zugang zu staatlichen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. „Frauen im Nordosten Kambodschas haben kaum Zugang zu Bildung, sind wirtschaftlich abhängig und ihre Meinung zählt nicht“, sagt Julia Scherf, Asienreferentin der Stiftung. „Sie werden von einer aktiven Teilnahme an politischen Prozessen ausgeschlossen.“ Um dem entgegenzuwirken führt die Heinrich-Böll-Stiftung innerhalb des Schwerpunkts „Demokratisierung, Ausbau und Stärkung der Zivilgesellschaft“ mit lokalen Partnerorganisationen Weiterbildungsmaßnahmen, Trainings und Vernetzungstreffen durch. „Unser Ziel ist es, dass diese Frauen ihre Gemeinden mitgestalten können. Deshalb wollen wir sie darin unterstützen, am wirtschaftlichen Leben teilzuhaben und lokalpolitisch gehört zu werden.“ Die Ende der 1970er Jahre aus Bürgerinitiativen entstandene Partei Bündnis 90/Die Grünen fusionierte 1996 die unterschiedlichen Einzelstiftungen zur Heinrich-Böll-Stiftung. Namensgeber ist der 1985 verstorbene Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll.

Johanniter-Auslandshilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) ist eine Einrichtung des evangelischen Johanniterordens. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem Erste Hilfe und Sanitätsdienst, Rettungsdienst und Krankentransport, Bevölkerungsschutz und sonstige Hilfeleistungen im karitativen Bereich. Aufbauend auf der medizinischen Kompetenz der Johanniter in Deutschland sind die zentralen Aufgaben der Johanniter-Auslandshilfe medizinische Nothilfe nach Katastrophen, Unterstützung bei der Wiederherstellung des zivilen Alltagslebens in Krisengebieten, Aufbau von Gesundheitsdiensten, medizinische Aus- und Fortbildung, die Bekämpfung von Infektionskrankheiten sowie orthopädische Hilfe für Behinderte und Kriegsverletzte. „Wir bilden beispielsweise in Indonesien (Foto), Pakistan und Afghanistan lokale Trainer aus, die in Gemeinden und Schulen Erste-Hilfe-Kurse abhalten“, sagt Sandra Fabig von der Johanniter-Auslandshilfe. „In Afghanistan erhalten darüber hinaus Frauen und Männer eine medizinische Grundausbildung, um dann in entlegenen Gebieten die Erstversorgung zu übernehmen und Sprechstunden abzuhalten. 204 Frauen und Männer waren es im vergangenen Jahr.“ Ein besonderes Augenmerk legen die Johanniter bei ihren Projekten auf die Gesundheit von Mutter und Kind. „Weltweit finden die meisten Geburten noch immer ohne ärztliche Betreuung statt und die Mütter wissen zu wenig über die richtige Ernährung ihres Kindes“, sagt Sandra Fabig. Deshalb unterstützt die Johanniter-Auslandshilfe Mutter-Kind-Stationen, in denen Schwangere betreut sowie Kurse zu Themen wie Hygiene, Ernährung und Familienplanung angeboten werden. „In unseren Auslandsbüros arbeiten wir überwiegend mit lokalem Personal. Uns ist wichtig, lokale Strukturen zu stärken.“

22.05.2009
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