Jubiläum für eines der ältesten deutsch-amerikanischen Austauschprogramme: Am 14. Juli wurden zum 30. Mal “USA-Fahrer” des Studiengangs Wirtschaftsmathematik vor ihrer Reise über den Atlantik vom Präsidenten der Universität Ulm verabschiedet. Die 19 Jungakademiker reisen für ein Jahr an verschiedene namhafte Universitäten überall in den Vereinigten Staaten. Finanziert wird das Programm von den gastgebenden Hochschulen, wo die Ulmer Gäste seit Jahrzehnten Mathematik für Anfänger unterrichten und als Tutoren geschätzt werden.
Den Studierenden biete sich dort die Chance, in diesem Zeitraum einen vollwertigen amerikanischen Universitätsabschluss zu erwerben, ehe sie nach ihrer Rückkehr in Ulm auch den deutschen erhielten, erklärte Professor Hans-Joachim Zwiesler vom Institut für Versicherungswissenschaften, der auch Koordinator des Austauschprogramms ist. „Zwei vollwertige Studienabschlüsse bei einer zumeist nur minimalen Verlängerung der Studienzeit durch den USA-Aufenthalt, diese Möglichkeit ist einmalig in Deutschland“, betonte Zwiesler. Rund 700 Ulmer Studentinnen und Studenten haben seinen Angaben zufolge in drei Jahrzehnten von dem transatlantischen Austauschprogramm profitiert.














