Donnerstag, 24.05.2012 03:06

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Reise durch die Musik und Kultur Afrikas

Afrikanische Lebensfreude erleben: Musikstars von den Kapverdischen Inseln und aus dem Senegal stehen in diesem Jahr im...weiter

© Thomas Dorn

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IMK: Rezessionsgefahr in Deutschland weiterhin niedrig

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig. Bis Ende Juli besteht keine Gefahr...weiter

G8: Staats- und Regierungschefs fordern Konsolidierung und Wirtschaftswachstum

Die Entwicklung der Weltwirtschaft stand im Mittelpunkt des G8-Gipfels in Camp David. Konsolidierung und...weiter

Staatsminister Link trifft neuen französischen Europaminister Cazeneuve

Staatsminister Michael Link empfängt am heutigen Montag, 21.05., den neuen französischen Europaminister Bernard...weiter

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Eine Endeckungsreise in die Welt der Superhelden: Das Museum Europäischer Kulturen in...weiter

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Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

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Kunst

Unterschwellige Wahrheiten

Mona Hatoum ist Gewinnerin des Käthe-Kollwitz-Preises 2010 der Akademie der Künste.

Im Jahr 2004 war Mona Hatoum als Gast des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) für ein Jahr nach Berlin eingeladen. Seitdem hat die Künstlerin, 1952 als Tochter palästinensischer Eltern im Libanon geboren, neben ihrem Hauptwohnsitz London noch ein Standbein in der deutschen Hauptstadt. Und 2010 widmete ihr Berlin eine große Ausstellung in der Akademie der Künste: Als diesjährige Preisträgerin des mit 12000 Euro dotierten Käthe-Kollwitz-Preises der Akademie durfte die Künstlerin eine Auswahl ihrer Arbeiten dort repräsentativ in Szene setzen. Mit dem Preis würdigt die Akademie der Künste das vielfältige und umfassende Werk Mona Hatoums, in dem der zwischen Gewalt, Macht und Verletzlichkeit stehende menschliche Körper den zentralen Bezugspunkt einnimmt. In ihren oft raumgreifenden Performances, Installationen und Videoarbeiten verbindet sie stets politische Inhalte und persönliche Erfahrungen, die auch als Referenz auf ihre Wurzeln im Nahen Osten und auf die in Westeuropa verbrachten Lebensjahre zu verstehen sind. Zum Beispiel ihr großer roter Teppich (Foto), der sich wie eine Krake im Raum ausbreitet und an dessen langen „Fransen“ Glühbirnen sitzen, die rhythmisch aufglimmen und wieder ausgehen: „Undercurrent“ heißt die Arbeit und spielt mit den Wortbedeutungen „unter Strom“ und „unterschwellig“, den drohenden, sich unter der Oberfläche abzeichnenden Vorgängen. ////

06.09.2010
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