Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Sie wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban 2001 gesprengt wurden. Die Ausstellung „Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin lässt bis zum 10. August das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztigel der Kulturen, wieder aufleben. Rund 300 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterlich gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom 1. bis 5. Jahrhundert nach Christi. Sehenswert sind außerdem die Computerrekonstruktionen der Klosteranlage Takht-i Bahi , die in Kooperation mit der RWTH Aachen entstanden.
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