Medizin, Jura oder Naturwissenschaften werden an vielen Hochschulen angeboten. Doch unter den rund 8940 grundständigen Studienmöglichkeiten an den 358 deutschen Hochschulen existieren auch außergewöhnliche Angebote. Echte Raritäten der Hochschullehre, die im Zuge der Initiative Außenwissenschaftspolitik des Auswärtigen Amts als sogenannte regionale Kompetenzzentren gefördert werden. Denn diese Lehrstühle bieten ein für die Außenpolitik wie für die Wirtschaft unverzichtbares Spezialwissen an. Im Juni 2009 wurden sechs Hochschulen mit ungewöhnlichen Lehrangeboten vom DAAD ausgewählt:
Eines der regional wichtigen Fächer ist Baltistik. Die Universität Greifswald bietet die Möglichkeit, die Kulturen der baltischen Völker unter Aspekten wie der Sprachwissenschaft oder der Landeskunde zu studieren. Eine andere Spezialisierung ermöglicht die Universität Flensburg. Innerhalb des Studiengangs Vermittlungswissenschaften bietet sie die Fokussierung auf das Fach Dänisch an. Stark forschungsorientiert ist dagegen die Finnougristik an der Universität zu Köln. Die Hochschule konzentriert sich in diesem Fach auf die finnische Sprache, Literatur und Kultur. Deutschlandweit einmalig ist ein Angebot der Universität Jena: Kaukasiologie, die Wissenschaft von den Sprachen, Kulturen und der Geschichte der Kaukasusregion. Mit Koreanistik in Verbindung mit Ostasienstudien hat die Freie Universität Berlin eine breite Fächerkombination mit Sprachunterricht und Ostasienkunde im Lehrangebot. Die Universität Hamburg bietet dagegen Tibetologie, die Sprache und Kultur Tibets, an.














