Eins kann Minh-Khai Phan-Thi gar nicht leiden. Wenn sie als Ausländerin bezeichnet wird. Denn Minh-Khai kam 1974 als Kind vietnamesischer Einwanderer in Hessen zur Welt. Ihren Familienhintergrund – die Mutter ist Doktorin der Chemie, der Vater Ingenieur – verleugnet sie indes nicht, im Gegenteil sie pflegt ihn. Schon als Kind entstand bei Minh-Kai, vietnamesisch für „aufgehende Sonne“, der Wunsch, auf der Bühne zu stehen. Nach dem Abitur wurde sie fürs Fernsehen entdeckt und macht mit ihrer intelligenten, schlagfertigen Art schnell Karriere als Moderatorin. Seit 1999 konzentriert sich Minh-Khai Phan-Thi auf die Schauspielerei. 2003 realisierte sie ihr Herzensprojekt, den Dokumentarfilm „Mein Vietnam – Land und kein Krieg“. 2008 ist sie EU-Botschafterin für das Jahr des interkulturellen Dialogs.
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