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Fotografie

Japan, perfekt inszeniert

Der Augsburger Landschafts- und Naturfotograf Micha Pawlitzki zeigt in seinem Bildband „Japan Panorma“ das Land, wie es wohl selbst Japaner noch nicht gesehen haben

Von Martin Orth

„Der Fernseher im Wohnzimmer, das Auto in der Garage, der Computer, die Kamera, der Walkman. Japan ist uns materiell ganz nah, und doch...“ Mit diesen Worten beginnt die Einleitung zu dem kürzlich erschienenen Prachtbildband „Japan Panorama“ (Edition Panorama, Mannheim) von Micha Pawlitzki. Mit beeindruckenden Panoramaaufnahmen zeigt der 37-jährige Augsburger Fotograf auf 160 Seiten das Land, wie man es erahnt, aber so noch nicht gesehen hat. „In seinem Streben nach dem perfekten Bild schafft es der Fotograf, den Perfektionismus der Japaner sogar noch zu übertreffen“, schreibt die renommierte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Micha Pawlitzki ist jedes Jahr vier bis fünf Monate rund um den Globus unterwegs – im eisigen Winter Colorados, an den wilden Küsten Irlands oder eben im Großstadtdschungel Tokios. Der Landschafts- und Naturfotograf ist ein erfahrener Weltenbummler und Fotograf. Er hat bereits über hundert Bücher und Kalender veröffentlicht, von denen über eine Million Exemplare verkauft wurden. Aber über dieses Buch schreibt er: „Die Fotoreisen, die ich in Japan unternommen habe, waren ohne Zweifel besondere Zeiten für mich, Ich habe faszinierend-qurilige Megastädte mit grandioser Architektur, türkisfarbenes Meer mit makellosen Sandstränden, einsame in der Bergen versteckte Tempel und Schreine, die sagenumwobene Kirschblüte, das Farbenfeuerwerk des japanischen Herbstes und dramatische Küstenszenerien erleben und fotografieren können.“

Dabei hat Pawlitzki außergewöhnliche Motive, ungewöhnliche Blickwinkel, innovative Kompositionen und ideales Licht gefunden. Seine Bilder zeigen einen stark grafischen Aufbau und bestechen durch ihre Klarheit und Intensität. Sie sind geprägt von tiefer Faszination für die Natur und bedingungsloser Perfektion in der Umsetzung. „Würde man nur diese Bilder und nicht das Land kennen“, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „würde man sagen, es sei zu schön, um wahr zu sein.“

08.03.2010
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