Bereits 1994 hat Bayern als erstes deutsches Bundesland eine eigene Repräsentanz in Moskau als Anlauf- und Beratungsstelle für bayerische Unternehmen eröffnet. Unternehmen wie Siemens, Knauf Gips, Audi, BMW, Rehau, Ehrmann, Hochland, Adidas, Allianz, Pfleiderer oder Bosch-Siemens-Hausgeräte sind heute vielen Russinnen und Russen ein Begriff. Russland ist der bedeutendste Handelspartner Bayerns in Osteuropa. Von 2000 bis 2007 ist der bilaterale Warenaustausch nach Angaben des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie um das 3,5-fache auf 8,5 Milliarden Euro angestiegen. Bis November 2008 sind die bayerischen Exporte nach Russland nach den beeindruckenden Wachstumsraten der Vorjahre wieder um über 20 Prozent gewachsen.
Aber auch immer mehr russische Unternehmen investieren in Bayern: etwa 30 russische Firmen sind heute in Bayern aktiv. Bekanntestes Beispiel ist die IT-Firma Kaspersky Lab. 2008 hat Polet-Airlines, eine Fracht-Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Woronesh ihre neue Europazentrale am Münchner Flughafen eröffnet. Aktuell ist ein Moskauer Business-Center in Unterschleißheim bei München geplant.














