Die Programmiersprachen sind weltweit einheitlich, trotzdem ist es auch für Informatiker wichtig, vielsprachig zu sein. Huda Albarazi spricht neben Arabisch und Englisch auch Deutsch und Spanisch. Den DAAD-Preis erhielt der 24-Jährige für herausragende Leistungen im Studienfach Informatik und für sein großes ehrenamtliches Engagement. „Für mich ist es eine große Ehre, eine solche Auszeichnung zu erhalten“, freut sich Albarazi. Seine offene Art macht es ihm leicht, schnell Kontakt zu Kommilitonen aufzubauen und sich sozial zu engagieren: „Ich helfe Studienanfängern sich auf dem Campus zurechtzufinden“, sagt er. „Ich beantworte ihre Fragen und helfe bei Problemen.“ An seinen eigenen Studienbeginn in Deutschland erinnert er sich noch gut: „Die Vertreter des akademischen Auslandsamtes haben sich vorbildlich um mich gekümmert. Sie haben mir sogar bei der Wohnungssuche und der Kontoeröffnung geholfen. Trotzdem habe ich den Kontakt zu anderen Studenten vermisst“, schildert Albarazi seine ersten Eindrücke als Student in Deutschland. „Deshalb will ich jetzt anderen den Einstieg erleichtern“.
Kurz nach dem Abitur entschied sich Huda Albarazi für ein Studium im Ausland. Dass die Wahl auf Deutschland fiel, war kein Zufall: „Ich dachte mir, wenn man ganz reines Wasser trinken will, sollte man zur Quelle gehen und nicht einfach von irgendeinem Wasserhahn trinken.“ Deutschland gelte gerade in der Informatik als technisch hoch innovatives Land. Die Entscheidung für die Hochschule Lausitz in Senftenberg im Süden des Bundeslands Brandenburg traf der Syrer mit Hilfe eines Hochschulrankings. Das gute Abschneiden der Hochschule hatte sein Interesse geweckt. Eine Entscheidung, die er nicht bereut hat. Albarazi fühlt sich auch in der 27.000 Einwohner zählenden Stadt Senftenberg rundum wohl. Deshalb könnte er sich auch gut vorstellen an der Hochschule Lausitz zu bleiben und hier einen Masterabschluss zu machen.














