Dienstag, 22.05.2012 05:39

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Fast 15 Jahre lang war eine 58-Jährige US-Amerikanerin infolge eines Hirnschlages gelähmt. Mithilfe eines vom Deutschen...weiter

Schriftstellerin Felicitas Hoppe erhält den Georg-Büchner-Preis 2012

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2012 an die...weiter

Hamburg beging den 823. Hafengeburtstag -Schiffstaufe der AIDAmar

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HAUSHALTE ONLINE: 69 PROZENT /// TÄGLICHE INTERNETNUTZUNG: 120 MINUTEN

Die Internetnutzung im Medienland Deutschland

Immer mehr Deutsche sind online. Das Internet gehört heute für den größten Teil der Bevölkerung zu den täglich genutzten Medien.

Ellen Reglitz

www.spiegel.de: Unter den Websiten mit journalistischem Inhalt ist das Internet-Angebot von Deutschlands populärstem Nachrichten-­Magazin „Der Spiegel“ mit Abstand das Beliebteste. Allein im September 2009 kam die Seite auf fast 660 Millionen Page Impressions – rund 100 Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl macht deutlich, wie rasant sich die Internetnutzung in Deutschland entwickelt. Verbrachten die Deutschen 2004 täglich lediglich 13 Minuten im World Wide Web, sind es aktuell schon 120 Minuten. Neben der sehr guten Ausstattung der Haushalte mit schnellen Breitbandverbindungen – über 14 Millionen sind es bisher – macht vor allem das stetig wachsende Angebot das Internet zu einer wichtigen Informationsquelle, quer durch alle Bildungsschichten. 40,3 Prozent der Deutschen nennen das Internet eine unverzichtbare Informationsquelle. 55 Prozent aller Erwachsenen, die sich über ein Thema genauer informieren möchten, nutzen dafür das World Wide Web – 1999 waren es gerade einmal neun Prozent. In der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen liegt die Zahl sogar bei 81 Prozent. Die meisten Verlage stellen sich diesem medialen Umbruch und gehen aktiv ins Netz. So sind die meisten deutschen Nachrichtenportale wie Spiegel Online Ableger etablierter Medienmarken, etwa FAZ.NET, das Web-Angebot der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sueddeutsche.de, das Web-Portal der Süddeutschen Zeitung, oder zeit.de, der Onlineauftritt der Wochenzeitung „Die Zeit“. Mit dem Internetangebot „Der Westen“ startete die Mediengruppe „WAZ“ Ende Oktober 2007 das bis dahin aufwendigste Onlineportal regionaler Tageszeitungen. Als Nachrichten- und Kommunikationsportal vereint „Der Westen“ die Internetangebote von fünf Tageszeitungen der WAZ-Gruppe und bietet Nachrichten aus 140 Städten. Hinzu kommen aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Ergänzt werden die Artikel durch Video- und Audiobeiträge. Die Nachrichten- und redaktionellen Angebote werden immer populärer – gleichzeitig ist in Zeiten von Wirtschaftskrise und schrumpfenden Werbebudgets die Debatte um bezahlte Online-Inhalte neu entflammt. Viele Medienhäuser sehen die Zukunft des Journalismus in Paid-Content-Modellen. Doch auch in Deutschland lässt sich mit Journalismus im Internet bislang kaum Geld verdienen. Nur wenige Internetnutzer sind bisher bereit, für journalistische Inhalte zu zahlen. Bei einer Umfrage des Instituts Forsa gaben lediglich 16 Prozent der Befragten an, grundsätzlich für solche Angebote bezahlen zu wollen. Von denjenigen wiederum, die für Online-Nachrichten und -Texte Geld ausgeben würden, ist die Mehrheit (93 Prozent) lediglich dazu bereit, bis zu zehn Cent pro Artikel zu zahlen. Um in dieser „Kostenloskultur“ bestehen zu können, wollen viele Verlage künftig auf exklusiven und qualitativ hochwertigen Journalismus setzen. Dem entgegen steht ein Trend zur Boulevardisierung journalistischer Angebote, die reißerische Schlagzeilen, zugespitzte Geschichten und Bildergalerien mit Hunderten Fotos produzieren. Eine Kritik, die auch an Spiegel Online laut wurde.

10.02.2010
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