Dienstag, 22.05.2012 05:23

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„Jugend forscht“ sucht Deutschlands beste Nachwuchstalente

Sie entwickeln aus einem Smartphone ein medizinisches Mikroskop für die Westentasche, analysieren anhand des Prinzips...weiter

© Stiftung Jugend forscht e. V.

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Gelähmte Frau steuert DLR-Roboterarm mit ihren Gedanken

Fast 15 Jahre lang war eine 58-Jährige US-Amerikanerin infolge eines Hirnschlages gelähmt. Mithilfe eines vom Deutschen...weiter

Schriftstellerin Felicitas Hoppe erhält den Georg-Büchner-Preis 2012

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2012 an die...weiter

Hamburg beging den 823. Hafengeburtstag -Schiffstaufe der AIDAmar

Der indische Handelsminister Anand Sharma und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ließen die Schiffsglocke der...weiter

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Der Kenianer Mike Otieno erforscht mit deutscher Unterstützung den nachhaltigen Umgang mit Stahlbeton und leistet damit...weiter

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Deutschlands Leuchttürme der Wissenschaft

Bei der Exzellenzinitiative haben neun deutsche Universitäten mit ihrem Zukunftskonzept überzeugt und werden künftig als Exzellenz-Universitäten besonders gefördert. Die Gewinner im Porträt

Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ist Münchens größte Hochschule und eine der forschungsstärksten und international renommiertesten Universitäten in Deutschland – mit langer Tradition, gegründet 1472. Als Volluniversität bietet die LMU ein breites Spektrum aller Gebiete des Wissens von Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. Dieses Angebot nutzen zurzeit rund 42000 Studierende, davon 17 Prozent aus dem Ausland, und machen die LMU zu einer der größten deutschen Universitäten. 13 Nobelpreisträger stehen zudem für hervorragende Forschung. Diese ist auch Leitgedanke des Zukunftskonzepts „LMUexcellent Working Brains – Networking Minds – Living Knowledge“. Forschungsprofessuren und ein Center for Advanced Studies für interdisziplinäre Spitzenforschungen sind nur zwei Angebote für wissenschaftliche Exzellenz.
www.uni-muenchen.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 42000
Studiengänge: 150
Professoren: 700
Fakultäten: 18
Gegründet: 1472


Technische Universität München

„Zuhause in Bayern, erfolgreich in der Welt“ lautet das Motto von Münchens zweiter Elite-Universität, der Technischen Universität (TU). 1868 gegründet, studieren heute rund 21000 Studierende, davon gut 4000 aus dem Ausland, an den drei Standorten der TU. An 12 Fakultäten mit 127 Studiengängen sind 400 Professorinnen und Professoren in Lehre und Forschung tätig. Fachlich liegen die TU-Stärken in Naturwissenschaften, Technik, Medizin und Life Sciences. Markenzeichen der TU, die sechs Nobelpreisträger zählt: erfolgreiches Fundraising, enge Kooperationen mit der Wirtschaft. Die TU versteht sich als unternehmerische Hochschule – eine Idee, die auch ihr Zukunftskonzept prägt. In dessen Zentrum steht das fach- und fakultätsübergreifende „TUM Institute for Advanced Study“ Es soll das TU-Profil Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Medizin- und Lebenswissenschaften international weiter stärken.
http://portal.mytum.de/welcome

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 21000
Studiengänge: 127
Professoren: 400
Fakultäten: 12
Gegründet: 1868


Universität Konstanz

Seminarschein und Segelschein – das gehört an der Universität Konstanz fast schon zusammen. Denn die Hochschule liegt direkt am Bodensee im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Österreich. Obwohl mit rund 10000 Studierenden relativ klein, zählt sie zu den besten deutschen Universitäten. Studentinnen und Studenten haben die Wahl zwischen mehr als 40 Studienfächern der Natur-, Geistes-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Im Konstanzer Zukunftskonzept „Modell Konstanz – towards a culture of creativity“ dreht sich alles um den Nachwuchs: Die Universität will den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und ein führendes Zentrum für junge Spitzenforscher werden. Die Graduiertenschule „Chemical Biology“ ist für Wissenschaftler der Chemie, Biologie, Informatik und Informationswissenschaften offen. Nur ein Beispiel für interdisziplinäres Arbeiten am Bodensee.
www.uni-konstanz.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 10000
Studiengänge: 40
Professoren: 174
Fachbereiche: 13
Gegründet: 1966


Universität Freiburg

Im Herzen der Stadt Freiburg und in der Nähe zur Schweiz und zu Frankreich liegt eine der ältesten Universitäten Deutschlands: die Albert-Ludwigs-Universität. Bereits 1457 mit einer theologischen, medizinischen, juristischen und philosophischen Fakultät gegründet, besteht sie heute aus elf Fakultäten. Rund 20000 Studierende – darunter rund 3600 internationale Jungakademiker – sind hier eingeschrieben. Seit jeher betrachtet sich die Freiburger Universität als eine Schnittstelle zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Mit dem Geld der Exzellenzinitiative hat die Universität viel vor. Ein Beispiel: In einem internationalen Forschungskolleg („Freiburg Institute for Advanced Studies“, FRIAS), sollen ausländische und deutsche Forscher die Universität in vier Fachbereichen im internationalen Wettbewerb stärken. Ein „Science Support Center“, das alle für Drittmittel zuständigen Abteilungen bündelt, soll Forscher schnell unterstützen.
www.uni-freiburg.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 20000
Studiengänge: 140
Professoren: 500
Fakultäten: 11
Gegründet: 1457


Universität Karlsruhe

Die Fridericiana ist Deutschlands älteste Technische Hochschule (TH). Die Campus-Universität, direkt im Zentrum von Karlsruhe, wurde 1825 gegründet. Rund 18000 Studierende, etwa 3700 aus dem Ausland, sind in 43 Studiengänge eingeschrieben. Schwerpunkte sind die Natur, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. In vielen Hochschulrankings gehört die Universität Karlsruhe zu den Spitzenreitern. Nobelpreisträger in Physik und Chemie arbeiteten ebenso an der TH wie Pioniere der Technik: Carl Benz, Erfinder des Automobils. Die TH gehört wie die TU München zu den „TU9“, den neun führenden Technischen Universitäten in Deutschland, und versteht sich als Forschungsuniversität. Daraus leitet sich auch ihr Zukunftskonzept ab. Dessen Kern ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Hier arbeiten die Universität und das außeruniversitäre Forschungszentrum Karlsruhe zusammen – eine Kooperation mit Vorbildfunktion.
www.uni-karlsruhe.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 18000
Studiengänge: 43
Professoren: 277
Fakultäten: 11
Gegründet: 1825


Universität Heidelberg

Keine deutsche Hochschule ist weltweit so bekannt wie die Ruprecht-Karls-Universität. Mit ihrer herausragenden Forschung und Lehre spielt sie in der internationalen Champions League der Universitäten. Im Jahre 1386 gegründet, ist sie die älteste Hochschule Deutschlands. Acht Nobelpreisträger haben hier gelehrt. Über 26000 Studierende, davon mehr als 5000 aus dem Ausland, und Spitzenforscher aus aller Welt zieht es bis heute in die Stadt. Traditionell war die süddeutsche Universität vor allem den Geisteswissenschaften zugeschrieben. Heute steht die Naturwissenschaft jenem Fachbereich in nichts nach. Das Fächerspektrum reicht von Ägyptologie bis Zahnmedizin. Einen ausgezeichneten Ruf genießt Heidelberg in der Humanmedizin. Schwerpunkte hierbei sind die Molekularbiologie und Krebsforschung, deren Zusammenarbeit die Universität auch mit ihrem Zukunftskonzept weiter ausbauen will.
www.uni-heidelberg.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 26000
Studiengänge: 146
Professoren: 380
Fakultäten: 13
Gegründet: 1386


RWTH Aachen

Über 30000 Studierende zieht es an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) im Dreiländereck Deutschland, Niederlande und Belgien. Vor allem bei angehenden Maschinenbauern und Elektrotechnikern genießt die RWTH einen ausgezeichneten Ruf – auch international. Mehr als 5500 ausländische Studierende lernen und forschen in Aachen. Um ihre Spitzenposition weiter zu festigen, setzt die Technische Hochschule drei Schwerpunkte: die Stärkung der Naturwissenschaften und die engere Vernetzung mit ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen sowie den Zusammenschluss mit dem Forschungszentrum Jülich, einem der größten außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen, zur „Jülich Aachen Research Allianz (JARA)“. Darüber hinaus baut die RWTH einen Lehrstuhl auf für „Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse“ und setzt damit auf Kompetenzen in einer Zukunftsbranche.
www.rwth-aachen.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 30000
Studiengänge: 92
Professoren: 436
Fakultäten: 10
Gegründet: 1863


Universität Göttingen

Die Georg-August-Universität im niedersächsischen Göttingen wurde im Jahre 1737 gegründet. Heute studieren in der kleinen Studentenstadt 24000 Studierende, darunter elf Prozent ausländische Jungakademiker, in 124 Fächern. Zum Angebot zählen auch junge Disziplinen wie Bioinformatik, molekulare Bio- und Neurowissenschaften. Seit der Hochschulgründung arbeiteten mehr als 40 Nobelpreisträger in Göttingen. Mit ihrem Zukunftskonzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“ setzt die Hochschule auf ihre Stärken als Forschungsuniversität mit Fächervielfalt, ihre Autonomie als Stiftungsuniversität und außeruniversitäre Forschungskooperationen – etwa mit fünf Max-Planck-Instituten, der Göttinger Akademie der Wissenschaften, dem Deutsche Primatenzentrum und der Außenstelle des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
www.uni-goettingen.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 24000
Studiengänge: 124
Professoren: 400
Fakultäten: 13
Gegründet: 1737


Freie Universität Berlin

Die Freie Universität (FU) gehört zu den international bekanntesten Hochschulen in Deutschland. Gerade einmal 59 Jahre alt, ist sie eine junge Hochschule. Mit rund 100 Studienfächern, etwa 34000 Jungakademikern – 15 Prozent davon sind ausländische Studierende – zählt sie zu den Vielseitigsten in Deutschland. Neben Sprach-, Rechts- und Naturwissenschaften bietet sie auch kleinere Fachbereiche an. Besonders anerkannt ist das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft. Das FU-Zukunftskonzept lautet „International Network University“und soll Forscher, Professoren und Studierenden besser vernetzen. Zwei Exzellenzcluster und Graduiertenschulen entstehen bereits. Zudem ist die FU an einem weiteren Exzellenzcluster mit der Humboldt Universität, einer Graduiertenschule der Charité und einem Forschungscluster der Technischen Universität beteiligt.
www.fu-berlin.de

Wichtige Fakten auf einen Blick

Studenten: 34000
Studiengänge: 100
Professoren: 400
Fakultäten: 12
Gegründet: 1948

28.08.2008
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