Die Business of Design Week (BoDW) in Hongkong ist die führende Marken- und Designveranstaltung im asiatischen Raum. Seit der Premiere im Jahr 2003 stiegen die Besucherzahlen um das Siebenfache. Die BODW schafft mit Messen, Ausstellungen und internationalen Foren eine Plattform für Wirtschaftsvertreter und Designer, um Kontakte zu knüpfen und Konzepte auszutauschen. Jedes Jahr wird ein Partnerland zur BoDW eingeladen. 2011 wird sich Deutschland unter dem Motto „Brand New Germany“ in Hongkong präsentieren. Der Rat für Formgebung mit Sitz in Frankfurt am Main organisiert die Präsentation.
„Die BODW bietet die einmalige Möglichkeit, Design, Lifestyle und Kreativität ,Made in Germany‘ zu präsentieren und das Image Deutschlands, seiner Marken und Produkte nachhaltig in der Region zu verjüngen“, sagt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rates für Formgebung. „Das Image Deutschlands ist in Asien vor allem durch die Solidität und Qualität seiner Produkte geprägt. Wir werden in einer Ausstellung die umfassende Erfolgsgeschichte deutscher Produkte, aktuelle Entwicklungen sowie die Perspektiven für das deutsche Design im 21. Jahrhundert aufzeigen.“
Seit dem Bauhaus steht deutsches Design für funktionale und effiziente Formen. Damit ist es auch im internationalen Kontext eindeutig positioniert. „Die US-Amerikaner denken in anderen Dimensionen, egal ob beim Automobil oder bei der Badewanne“, sagt Kupetz. „Und das japanische Design ist zwar dem deutschen ähnlich, aber noch mehr durch Harmonie geprägt. Ein Design mit runden Ecken, wenn man so will.“ Beste Beispiele für deutsches Design finden sich traditionell im Automobilbau, bei Möbeln, in der Küche, bei der Tischkultur und im Sanitärbereich. In jüngster Zeit werden modische Accessoires und Lifestyle-Produkte immer wichtiger.////














