Dienstag, 22.05.2012 04:12

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„Jugend forscht“ sucht Deutschlands beste Nachwuchstalente

Sie entwickeln aus einem Smartphone ein medizinisches Mikroskop für die Westentasche, analysieren anhand des Prinzips...weiter

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Gelähmte Frau steuert DLR-Roboterarm mit ihren Gedanken

Fast 15 Jahre lang war eine 58-Jährige US-Amerikanerin infolge eines Hirnschlages gelähmt. Mithilfe eines vom Deutschen...weiter

Schriftstellerin Felicitas Hoppe erhält den Georg-Büchner-Preis 2012

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2012 an die...weiter

Hamburg beging den 823. Hafengeburtstag -Schiffstaufe der AIDAmar

Der indische Handelsminister Anand Sharma und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ließen die Schiffsglocke der...weiter

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Botschafter Afghanistans

Der pensionierte Tübinger Geologie-Professor Abdul Rahman Ashraf wird afghanischer Botschafter in Berlin. Sein Werdegang.

Der pensionierte Tübinger Geologe Abdul Rahman Ashraf wird afghanischer Botschafter in Berlin. Ashraf kam 1968 mit einem Stipendium zum Studium nach Bonn. Nach seiner Promotion in Geologie 1978 wollte er eigentlich nach Afghanistan zurückkehren, doch der Einmarsch der Sowjetunion verhinderte sein Vorhaben. Ashraf entschied sich zu bleiben, erhielt als erster Afghane politisches Asyl in Deutschland und nahm die deutsche Staatsangehörigkeit an. Er forschte und lehrte an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Sein Spezialgebiet war die Klimaforschung. Ashraf untersuchte fossile Pollen- und Pflanzenreste und zog daraus Schlüsse über das Erdklima vor Jahrmillionen. Mit diesen Forschungen erwarb er sich einen internationalen Ruf. Nach dem Sturz der Taliban kehrte in seine Heimat zurück. Ashraf war Rektor der Universität Kabul und ist seit 2002 Berater der afghanischen Regierung für den Bereich Bergbau und Energie. Er gilt als Befürworter von Verhandlungen mit den Taliban, um eine daherhafte Friedenslösung für Afghanistan zu erreichen. „Das Sprichwort, dass man Frieden nur erreichen kann, wenn man auch mit seinen Feinden redet, gewinnt in Afghanistan an Bedeutung“, sagt Ashraf. Er will Deutschland dafür gewinnen, eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau einzunehmen und setzt verstärkt auf wirtschaftliche Zusammenarbeit. „Mit Waffen kann man keinen dauerhaften Frieden schaffen, mit Arbeitsplätzen aber sehr wohl.“ Außerdem wolle er die deutsche Steuerzahler besser darüber informieren, was mit ihren Geldern in Afghanistan geschieht.////

01.12.2010
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